Hotel-Review: 25hours Hotel Das Tour Düsseldorf – Schlafen in der Nachbarschaft

Über die Weihnachtstage haben wir uns diesmal mit dem 25hours Hotel Das Tour Düsseldorf ein eher abwegiges Ziel ausgesucht. Abwegig nicht etwa wegen des Hotels an sich, sondern wegen des Standorts, der nur 5 Gehminuten von unserer Wohnung entfernt ist.

Um genau zu sein, sieht man das 25hours Hotel Das Tour schon von unserem Balkon aus und umgekehrt haben wir im Sommer schon mal bei einem Besuch der Bar „The Paris Club“, von der Terrasse des Hotels auch auf unseren Balkon schauen können.

Das 25hours Hotel Das Tour liegt im Stadtteil Pempelfort im Neubaugebiet Quartier Central unweit der Einkaufsmeile Schadowstraße und in direkter Nähe zum Bahnhof „Am Wehrhahn“.

 

Der Checkin

Wir sind etwa genau zur Prime-Time (15-16 Uhr) angereist. Daher waren die beiden Mitarbeiter an der Rezeption bei unserer Ankunft auch mit Gästen beschäftigt. Obwohl sonst niemand weiteres am Checkin wartete, dauerte es eine Weile, bis wir an unsere Zimmerschlüssel kamen.

Ich persönlich finde es immer wieder befremdlich, wenn Menschen ohne Kreditkarte im Hotel anreisen und mit Bargeld bezahlen.

 

Das Zimmer

Gebucht hatten wir eine Sky Gigantic Suite auf der 15. Etage (der höchsten bewohnbaren Etage). Darüber befinden sich nur noch das Restaurant und die Bar des 25hours Hotels.

Unsere Sky Gigantic Suite (1508) bestand aus einem kleinen Eingangsbereich, einem Wohnbereich, einem separaten WC und dem Schlafzimmer mit angrenzendem Bad.

Im Eingangsbereich findet man unter anderem eine Nespresso-Kaffeemaschine.

Der Wohnbereich besteht aus einer Couch und mehreren bequemen Sitzen. In den Regalen findet man als Dekoration zahlreiche Malerei-Werkzeuge wie eine Palette und zahlreiche Leinwände. Super cool ist der Plattenspieler mit mehreren französischen LPs. Auf dem Wohnzimmer-Tisch haben wir einen Wasserkocher und Samova-Tees vorgefunden.

Der Schlafbereich wird sehr stark durch das Bett dominiert. Statt Kommoden findet man neben dem Bett jeweils Stühle. Und statt einem Schrank gibt es eine klassische Garderobe. Das „old school“-Konzept wird hier weiter fortgesetzt, denn auf dem Board gegenüber dem Bett befindet sich ein orangefarbenes Wählscheiben-Telefon (ich musste erst wieder etwas üben, um das House-Keeping erfolgreich anzurufen).

Sehr schick ist, dass das Badezimmer nur durch eine Glaswand vom Schlafbereich getrennt ist. Neben der freistehenden Badewanne kann man auch auf die Dusche ausweichen. Das WC ist in einer separaten Kammer. Leider gibt es dort zwar ein Waschbecken, aber keine Handtücher.

Ich mag eigentlich sehr gerne klassische Hotelzimmer, aber die „zu Hause“-Atmosphäre, die das 25hours Düsseldorf mit dieser Suite schafft, hat mir extrem gut gefallen.

Ein Kritikpunkt: Wir haben die teuersten Zimmer-Kategorie gebucht, da hätte ich eigentlich Bademäntel auf dem Zimmer erwartet (in der Regel Standard ab der zweiten Zimmer-Kategorie). Die freundliche Nachfrage beim Housekeeping wurde so beantwortet, dass man derzeit keine Bademäntel habe, aber später welche nachliefern könnte. Blöd, denn wir wollten direkt in die Sauna.

 

Sauna + Fitness-Bereich

Also haben wir uns Badetücher umgebunden und uns gemeinsamen mit dem aufgestylten anderen Hotelgästen (es war ja Weihnachten)  in den Fahrstuhl gepackt.

Die Sauna befindet in der 14. Etage direkt neben dem Fitness-Raum. Der Fitness-Raum verzichtet zu Gunsten des Hotel-Konzeptes auf die neuesten Fitness-Geräte .

Der Sauna-Bereich ist wiederum sehr schön gestaltet, wenn auch überschaubar von der Größe. Im Ruhebereich finden sich vier Sitzgelegenheiten, sowie ein Wasserspender (heiß und kalt), mit dem man sich auch perfekt einen der kostenlos zur Verfügung stehenden Samova Tees zubereiten konnte.

Ebenfalls kostenlos stehen im Kühlschrank Getränke, wie Wasser, Cola und auch ein französisches Weizen- und Altbier bereit.

Die Sauna hat zur Fensterseite eine Glasfront. Man kann also beim Saunieren die Skyline Düsseldorfs genießen (in unserem Fall sogar den Sonnenuntergang). Hinter der Sauna befindet sich ein Umkleidebereich mit Handtüchern und zwei Duschen. Von hier aus kann man auch auf einen kleinen Balkon gehen, um sich abzukühlen oder sich im Freien zu duschen. Die Dusche war bei unserem Besuch jedoch (vermutlich auf Grund des Winters) abgestellt.

Während wir uns hier zwischendurch (auf Grund von Handtuch oder Becher-Mangel) gerne etwas mehr Personal gewünscht hätten, ist die Bereitstellung von kostenlosen Getränken natürlich das Plus, was man so nicht erwartet.

 

Die Bar

Wir haben die Bar zwar diesmal nicht besucht, aber hatten Sie noch in guter Erinnerung. Die Bar auf der 17. Etage ist zwar gemütlich, kann aber (insbesondere im Sommer) schnell überfüllt sein. Insbesondere für die zu schmale Terrasse gilt das. Jeder möchte halt sein Foto von sich über den Dächern Düsseldorfs schießen. Man hätte hier mit einer größeren Terrasse so viel mehr erreichen können.

Sehr zu empfehlen sind die Demory Biersorten, die tatsächlich sogar ein Altbier im Sortiment haben. Aber auch die Cocktails die regelmäßig an uns vorbei gingen, sahen fantastisch aus. Mei n Aviation war ebenfalls sehr gelungen und hatte eine besondere Note.

 

Checkout

Der Checkout war unkompliziert und schnell. Das Personal war super freundlich und hat den Eindruck gemacht, wirklich an unserem Feedback interessiert zu sein.

 

Fazit

Nachdem wir im Sommer bereits kurz zu Gast in The Paris Club waren und auch einen Blick in eines der Zimmer mit Außenbadewanne werfen konnten, hätte ich nicht gedacht, dass ich mich mal in das 25hours Hotel Das Tour Düsseldorf verlieben könnte.

Unser erster richtiger Aufenthalt in der Sky Gigantic Suite hat mich dann eines besseren belehrt. Im 25hours Düsseldorf fühlt man sich ganz schnell zu Hause. Und das hat zwei Gründe: Zum einen die liebevoll eingerichteten Zimmer und zum anderen das „ehrlich“ freundliche Personal.

Und wann hat man schon mal die Gelegenheit mit Blick auf den eigenen Balkon zu schlafen. J

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