Trip Report Thailand – Teil 1: Bring your own caviar

Für unseren Sommer-Urlaub in Thailand haben wir uns mal wieder die unbeschwerte Variante der Anreise gewählt. Satte sechs Flüge standen auf dem Programm, um nach Bangkok zu kommen.



Überraschend gut hat das Vorhaben geklappt, am Freitag, den 8. Februar 2019 spätestens um 14:00 Uhr das Büro zu verlassen. Es blieb sogar noch Zeit, das Auto einmal durch die Waschstraße zu fahren und meine Frau von der Arbeit abzuholen.


Schnell noch die letzten Sachen in die Koffer gepackt und überraschenderweise stand auch ein car2go-Fahrzeug nur drei Minuten von unserer Wohnung entfernt für uns bereit.
So ging es also sehr unbeschwert und mit viel Zeitpolster zum Flughafen Düsseldorf, denn unser erster Flug mit Lufthansa nach Frankfurt war erst für 18:40 Uhr geplant.


Auf Grund des temporären Star Alliance Gold Status durch meine United Challenge hätten wir diesmal auch in die Lufthansa Lounge gekonnt. Wir entschieden uns aber aus alter Verbundenheit für die Hugo Junkers Lounge.
Schon lange habe ich nicht mehr gesehen, dass die obere Etage geöffnet war. Aber wenn nicht an einem Freitagnachmittag, wann dann. Im oberen Bereich war es zum Zeitpunkt unserer Ankunft noch extrem leer, Essen wurde aber auch nur unten serviert. Was trauere ich den Zeiten hinterher, als es nur Schnitzel oder Hähnchenspieße gab. Abwechslung tut leider nicht immer gut, so gab es an diesem Tag Gnocchi oder Pasta mit Hühnchen.


Klingt komisch, aber wir hatten noch eine kleine Portion Kaviar im Kühlschrank (Aldi 16,99€ ;-P) und den wollten wir nicht noch drei Wochen dort reifen lassen. Daher habe ich das Döschen ins Handgepäck verfrachtet und in der Lounge ausgepackt. Dazu der HJL-Lounge-Hack MM Sektchen (gibt es nur auf Nachfrage beim Personal).



Bring your own caviar in der Hugo Junkers Lounge

Eine halbe Stunde vor Abflug wechselten wir dann in Terminal A und reihten uns beim Boarding in der Schlange der Status-Paxe ein.


Ich wollte schon immer mal von Düsseldorf nach Frankfurt fliegen, doch irgendwie hat das in meinem 39 Lebensjahren noch nie so sein sollen. Beim letzten Mal, als ich auf diesem Flug gebucht war, entschied ich mich kurzer Hand stattdessen direkt nach Frankfurt zu fahren, um das First Class Terminal etwas länger nutzen zu können.


Dieses Mal hatte es dann wirklich geklappt. Wir waren in diesem A319 auf den Sitzen 10D und 10E (Exit-Row) gebucht, was gefühlt von der Beinfreiheit keinen Unterschied zu den restlichen Reihen machte. Über den Overwing möchte ich in diesem Fluggerät nicht evakuieren müssen.


Nach 35 Minuten war dieser Flug dann auch vorbei und wir kamen im Bereich A des Flughafen Frankfurt an.
Eigentlich wollte ich endlich mal ausprobieren, mit meiner American Express Platinum Karte in die Lufthansa Business Class Lounge zu kommen. Auf Grund des temporären Status war aber auch das dann wieder hinfällig.


In der überfüllten Lufthansa Business Lounge gab es an diesem Tag Züricher Geschnetzeltes mit Reis. Dazu ein kühles dunkles Leffe. Alles auf die Schnelle, denn viel Aufenthalt hatten wir nicht, bis es um 21:00 Uhr weiter nach Warschau gehen sollte.
Gebucht waren wir auf dem Flug Frankfurt nach Warschau auf den Sitzen 5A und 5B in der Economy Class. Im Gegensatz zum Flug nach Frankfurt sollte es zwischenzeitlich einen Snack geben. Nun ja, den gab es auch. Ob das servierte Salami-Brot eine 5 Star Airline gerecht wird, muss jedoch jeder selbst für sich beantworten.



5 Sterne Stulle


Die Landung war dann für 22:45 Uhr geplant und wir waren gut in der Zeit. Bis der A320 nur wenige Meter vor dem Boden (man konnte die Landebahn schon fast anfassen) zum Go-Around durchstartete. Angeblich sei zu hoher Rückenwind der Grund gewesen. So richtig glaubhaft war das für mich nicht.
Wir drehten also noch mal eine Runde über Warschau und landeten dann ein wenig verspätet. Unser nächster Stop, das Renaissance Hotel war zum Glück direkt gegenüber dem Terminal gelegen.


2 thoughts on “Trip Report Thailand – Teil 1: Bring your own caviar

  • 11. Februar 2019 um 9:49
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    Vielleicht sollte man das „Sandwich“ noch bis zum 15.02. reifen lassen…

    Wir sind seinerzeit auch von DUS nach FRA geflogen. Beim Umstieg Richtung HKG hatten wir genügend Zeit für FCL (A) und FCT 🙂

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    • 4. März 2019 um 13:33
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      Ich hab es aus Versehen im Renaissance Warschau Airport in der Minibar liegen lassen. Also falls Du demnächst mal dort bist, kannst Du das Sandwich gerne behalten.

      Antwort

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